Betreutes Wohnen

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In seiner Geschichte hat sich der DEF besonders für Frauen mit Kindern eingesetzt und das gilt auch noch heute. Die DEF-Frauen haben z.B. das 1913 gegründete Mütter- und Säuglingsheim ins Leben gerufen. Damals war ledige Mutterschaft von der Gesellschaft verfehmt. Ledige Schwangere konnten in ihrer Not im Mutter- und Säuglingsheim eine Zuflucht finden, von ihrem gesellschaftlichen Umfeld unbemerkt ihr Kind bekommen und gemeinsam mit den Pflegerinnen Möglichkeiten für die Zukunft ausloten. Nicht immer konnten die Mütter ihre Kinder behalten, viele Kinder wurden zur Adoption oder zur Pflege gegeben. Eine Änderung der gesellschaftlichen Meinung hin zu der liberalen Bewertung von heute trat mit der Möglichkeit der Geburtenkontrolle mittels „Pille“ ein.

 

Nach wie vor ist aber schwer, als Alleinerziehende Kinder und Beruftstätigkeit unter einen Hut zu bringen. Auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts sind Kinder ein Armutsrisiko! Auf diese veränderten Rahmenbedingungen hat der DEF reagiert, indem 1988 das Mutter- und Säuglingshaus verkauft und ein Haus für Frauen mit Kindern gekauft wurde. Das Projekt Beschütztes Wohnen wurde initiiert.


 Haus und Wohnungen

Nach einiger Suche konnte ein passendes Haus gefunden werden:1994 hat der Ortsverband Hannover ein Mehrfamilienhaus erworben. Nach umfassender Renovierung wurde es im Sommer 1995 eingeweiht und in einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit vorgestellt. Außerdem unterhält der DEF weitere Wohnungen in familiengerechter Umgebung.


Zur Infrastruktur

Die Wohnungen befinden sich in guter Anbindung an das Nahverkehrssystem. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Kindergarten, Schule und die Kirchengemeinde befinden sich in unmittelbarer Nähe. 


Ausstattung

Das Haus in der Weidetorstraße verfügt über gleich große Wohnungen zu je 80 qm. Jede hat einen großen Wohn/Essbereich, drei Zimmer, Küche, Bad, Balkon, Keller. Alle Wohnungen haben Wandschränke, die viel Stauraum für Spiel- und Kindersachen bieten. Die Anzahl der Zimmer und der Zuschnitt der Wohnung lassen vielfältige Wohnkombinationen zu.

Auch alle weiteren  Wohnungen sind kindergerecht gestaltet.

 

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Wer kann bei uns wohnen?

 

Bevorzugt aufgenommen werden:

Frauen und Kinder, die aufgrund ihrer Lebenssituation nur unter erschwerten Bedingungen eine Wohnung in einem kindgerechten Umfeld befinden können,

Frauen, die sich in einer akuten Notfallsituation befinden, Frauen aus dem Frauenhaus, die nach einer Zukunftsperspektive suchen

und Frauen, denen in einer sozialen oder persönlichen Lebenskrise das Wohnen in der Weidetorstraße ein beschütztes Umfeld geben kann.

 

Personelle Betreuung

 

Vom Ortsverband Hannover werden alle Tätigkeiten,die im Zusammenhang mit der Verwaltung und Betreuung des Hauses stehen, übernommen. Hierzu gehört die Organisation der Belegung, die Vermietung der Wohnungen und der Kontakt zu Behörden und den kommunalen sozialen Diensten. Das Hilfeangebot richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und deren Kindern. 

Es wird mit den Sozialarbeiterinnen der kommunalen sozialen Dienste abgestimmt.

 

Zur Zeit sind alle Wohnungen belegt.

Anfragen unter: 0511/394 72 72

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